Alex Krenn beim Großglockner Ultratrail 2019

Ein absoluter Klassiker in der Trailszene

Der Großglockner Ultratrail gehört mittlerweile zu einem absoluten Klassiker in der Trailszene in Österreich bzw. mittlerweile Europa.

Bei den 4 Bewerben, 10km, 30km, 50km, 78km und 110km gehen an die 2.000 Starter aus fast allen Nationen an den Start. Die Natur, die Kulisse beim Großglockner Ultratrail ist ja einzigartig und versprüht seinen eigenen Reiz.

Leider hatte ich über die 50km nicht die Zeit, alle wunderschönen Eindrücke auf mich wirken zu lassen. Der Start ist in Kals am Großglockner und geht dann über das Glocknergebiet nach Kaprun. Die technisch sehr anspruchsvolle Strecke verlangt einem volle Konzentration ab. Auf den ersten 25km macht man verteilt auf 2 lange Anstiege bis auf 2.500 und 2.600m 2.000 Höhenmeter, bevor es dann über ein 1km langes Schneefeld 1.700 Höhenmeter wieder bergab über technisch schwere Steige und Single Trails ins Ziel nach Kaprun geht.

Ich hatte einen guten Start und befand mich gleich in der Spitzengruppe. Viele werden glauben, dass bei 50km Trailläufen gebummelt wird – dem ist nicht so. Meistens werden die ersten Kilometer – auch wenn leicht bergan – schon im 4er Schnitt angelaufen. Das Starterfeld hatte es  in sich – mit Pau Capell Gil, Jiri Cipa und Hawker Scott waren drei absolute Weltklasse-Athleten am Start. Das Tempo war von Beginn an hoch. Mein Ziel war es, in die Top 10 zu laufen und bester Österreicher zu werden.

Aufgrund der Wettersituation (starke Gewitter für 14:00 – 15:00 vorhergesagt), wurde der 78km Lauf auf unsere 50km Distanz verkürzt und die Strecke abgeändert. Somit starteten diese Läufer auch über die 50km Distanz. Leider gingen die knapp 450 Starter eine Stunde vor uns auf die Strecke und das war fatal.

Kühlung mit emcools Femur nach dem Großglockner Ultratrail 2019
emcools Femur Großglockner Ultratrail

Der Ultratrail im Detail – mein Lauf

Die ersten 20km liefen wir ohne Behinderung. Mit dem ersten langen Downhill ins Zwischental, vor dem 2. langen Anstieg aufs Kalser Thörl begann der Stau.

Somit musste ich über 15km hinweg und knapp 1:30 Rennzeit ca. 300 Leute überholen. Es ging natürlich nicht nur mir so, leider kürzten aus der Spitzengruppe 3 Athleten ab und sparten somit viel Zeit. Das Verlassen des ausgeschilderten Trails ist eigentlich verboten und ein Disqualifikationsgrund.

Diese 15km verlangten mir vor allem mental alles ab. Trotzdem blieb ich bei mir und konzentrierte mich weiter. Die letzten 15km bis nach Kaprun konnte ich wieder voll durchziehen. Leider gelang es mir nicht mehr, den vor mir liegenden Polen bzw. Ungarn, welche ebenfalls die Strecke zum Teil verlassen hatten, einzuholen. In einer Zeit von 5:21 lief ich als gesamt 7er und bester Österreicher ins Ziel. Die ständigen Überholmanöver und bergan Stop-and-go kosteten mir in Summe sicher mindestens 15 Minuten.

Mit nur 20 Minuten Rückstand auf die aktuelle Nummer 1 im Worldranking  Pau Capell, der ebenfalls die Strecke nicht verlassen hatte, sondern sich durch die Massen kämpfte, bin ich mehr als zufrieden.

Wer einen anspruchsvollen Trail in atemberaubender Bergwelt sucht, ist beim Großglockner Ultratrail genau richtig aufgehoben!

Regeneration nach dem Ultratrail

Nach dem Rennen verwendete ich wie gewohnt die emcools Coolingpads sowohl für Ober- als auch Unterschenkel jeweils 20 Minuten.

Ich konnte die Pads glücklicherweise am Campingplatz in Kals einfrieren. Somit hatte ich die optimale Kühlleistung. Es war ein Genuss. Trotz 2.000 Höhenmeter bergab im schwersten Gelände hatte ich aufgrund der Kühlung am nächsten Tag nur mehr einen gering spürbaren, oberflächlichen Muskelkater.

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