Alex Krenn über den Redbull Dolomitenmann 2019

Mit dem Annencafe Badhofgastein – emcools Performance Team – ging ich bereits zum 10. Mal  beim Dolomitenmann, dem härtesten Teambewerb der Welt, an den Start.

Leider wurde aufgrund des Wetters die Strecke sowohl für den Berglauf, als auch für die Paraglider dem Wetter angepasst. Zu starker Nebel am Kühbodentörl verhinderte, das der Hubschrauber die Ersatzbekleidung der Läufer hinauffliegen konnte und natürlich auch den Sprung der Paragleiter von 2.500 m.

Die Ersatzlaufstrecke war weniger spektakulär, dafür für mich als Trailläufer (50-70 km im alpinen, hügeligen Gelände) umso fordernder. 12km, 1.550 HM (auf effektiven 8 km) eine schwarze Schipistenrampe vertikal hinauf. Ich fand zu beginn gleich meinen Rhythmus und konnte die Strecke für mich sehr zufriedenstellend absolvieren. Die Dichte bei diesem Bewerb ist einzigartig. In jeder Disziplin stehen die absolut weltbesten Spezialisten am Start. Als 64 von 125 gestarteten und mit nicht all zu großem Rückstand auf die Weltspitze lief ich durch den Redbull Bogen ins Ziel.

Leider fehlte hier die Übergabe an den Paragleiter, der in der Gundersenmethode von der Moseralm seinen Flug startete. Dominik Lindebner (flugtechnisch einer der Besten), konnte mit einem genialen Schachzug und einer ersten waghalsigen Zwischenlandung gleich 12 plätze gut machen. Seine Waden waren von den steilen Anstiegen der Zwischenlaufpassagen mehr als gezeichnet. Sofort kühlten wir die Waden, mit den von emcools bereitgestellten Wearables und nach 20 Minuten fühlte er sich, laut eigener Aussage wie neu geboren.

Als 52. übergab er an unseren Jungspund im Team, Thomas Höhenwarter, der mit der Strecke noch eine Rechnung offen hatte. Im Vorjahr ging er den langen Anstieg auf den Hochstein zu motiviert an und konnte seine erhoffte Leistung nicht umsetzten. Diesmal, viel besser vorbereitet, katapultierte er uns mit der 42. Gesamtzeit im Feld auf den 47. Platz in der Zwischenwertung, auf Tuchfühlung zu den Top 40.

Unser italienischer Teamkollege Riccardo Privato erwischte einen super Start und war bis zum Ausstieg 43.. Dieses Jahr mussten die Kajakfahrer vor dem Ausstieg noch eine Eskimorolle absolvieren. Hier bekam er einen starken Krampf in der Wade und wurde von den Wasserrettern aus dem Kajak gezogen. Vor Schmerzen windend, versuchte er den Krampf unter Kontrolle zu bekommen, musste die Wade dehnen und verlor so wertvolle Zeit und 9 Plätze. Somit lief er von Schmerzen geplagt aber überglücklich ins Ziel. Als gesamt 52. lieferten wir die abslout beste Teamleistung in den letzten 10 Jahren ab.

Aufgrund des eher kühlen Wetters, legten wir die Kühlpads erst in der Unterkunft auf unsere geschundenen Beine. Heute telefonierte ich mit meinen Teamkollegen und bekam ein tolles Feedback. Keine muskulären Probleme mehr. Die emcools Kühlpads haben wieder einmal zu einer perfekten Unterstützung und Regeneration nach einer Extrembelastung beigetragen.

Redbull Dolomitenmann emcools Kajaker

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