Hitze-Management im Sport

Temperatur und Energiehaushalt hängen zwangsweise zusammen.

Beim Menschen – als Warmblüter – gehen letztlich fast alle Umwandlungen von Energie in Wärmeproduktion über. Beim Erhalt des für uns Menschen notwendigen Wärmehaushalts stellt sich mitunter die zentrale Frage, wie viel Energie noch für muskuläre Leistungen – speziell im Leistungssport – übrig bleibt.

Woher kommt denn nun eigentlich jene Wärme die du produzierst?

Bei der Resynthese von ATP (Adenosintriphosphat), welches du bei jeder einzelnen Muskelkontraktion benötigst, fallen letztlich ca. 60% alleine schon nur als Wärme ab. Bei genauerer Betrachtung ist dieser Wert sogar noch höher. Da der Wirkungsgrad mechanischer Muskelarbeit – abhängig von der Sportart und einigen anderen Faktoren – meist rund um 20% liegt, kann man davon ausgehen, dass letztlich ca. 75 bis 80% in Wärme abgehen und nur etwas 20 bis 25% in Fortbewegung umgewandelt werden.

Diese Verhältnis verschlechtert sich jedoch noch weiter, je höher die Anforderungen an die Thermoregulation deines Körpers werden. Die optimale Umgebungstemperatur für Ausdauerleistungen liegt im Bereich von 10 bis 15 °C. Bei geringer Belastung sowie in Ruhe stehen die Außentemperatur und die Körperkerntemperatur in keinem direkten Zusammenhang. Dein Körper kann unter diesen Umgebungsbedingungen eine Homöostase der Temperatur ganz leicht aufrechterhalten.

Intensive sportliche Belastungen

Bei intensiveren Belastungen (ab ca. 85% deiner VO2max) jedoch besteht sogar bei nur 15 °C Außentemperatur bereits ein Zusammenhang zu deiner Körperkerntemperatur. Die Regulation deiner Körperkerntemperatur wird vom Hypothalamus aus gesteuert. Thermorezeptoren geben Rückmeldung an dein Gehirn von wo aus es zu einer Vasokonstriktion oder einer Vasodilatation deiner Gefäße kommt – je nach dem, ob du schwitzt oder frierst.

Die Weitung deiner Gefäße führt dazu, dass es zu einer verstärkten Durchblutung deiner Hautschichten kommt und im weiteren die Schweißabsonderung einsetzt. Ab 37°C Umgebungstemperatur kühlt sich dein Körper zu 100% über Schwitzen (Verdunstungskälte). Bei Luftfeuchtigkeiten ab 65% ist ein Kühlen über Verdunstung nicht mehr möglich, da die Feuchtigkeit in der Umgebungsluft höher ist als an deiner Haut und dadurch keine Verdunstung mehr möglich ist.

Es empfiehlt sich also gerade bei hohen Temperaturen und hohen Luftfeuchtigkeiten extern zu kühlen, um deine sportliche Leistungsfähigkeit halten zu können.

Julia Mayer nach dem Training

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