Leistung & Body Cooling

Die Thermoregulation im menschlichen Körper folgt thermodynamischen Gesetzmäßigkeiten. Einige werden sich nun fragen, woher denn die Wärme im Körper überhaupt kommt und warum sie eine sehr wichtige Rolle spielt.

Unser Normaltemperaturbereich liegt in etwa zwischen 36,3 und ca. 37,4°C. Befinden wir uns darunter, spricht man von einer Hypothermie. Befinden wir uns darüber, spricht man von einer Hyperthermie.

Als Warmblüter haben wir die Fähigkeit, unsere Körperkerntemperatur selbst zu regulieren und den äußeren Gegebenheiten anzupassen. Steigt unsere Körperkerntemperatur, dann schwitzen wir um sie wieder zu senken. Fällt unsere Körperkerntemperatur, dann beginnen wir zu zittern und es wird Wärme generiert. In jedem Fall ist für die Wärmeerzeugung und auch für die Kühlung das Verbrennen von Nahrung notwendig. Aus einem komplexen Abbauprozess der Nahrung geht ein geringer Teil in Energie, die wir zum Vortrieb benötigen und ein Großteil als Wärme ab. Von dem geringen Teil, den wir in Vortrieb investieren können, geht nochmals ein großer Teil in Wärme vom Körper ab.

Wir sehen also, es entsteht jede Menge Wärmeenergie in unserem Körper und dadurch kommt es zu einem Anstieg der Körperkerntemperatur. Im Weiteren verlagert der Körper als Reaktion darauf das zentrale Blutvolumen in die Peripherie um die Hautdurchblutung zu erhöhen. In weiterer Folge beginnen wir zu Schwitzen und uns über Verdunstungskälte zu kühlen. Die Herzfrequenz steigt u.a. an, weil das Blut durch den Flüssigkeitsverlust an Viskosität verliert.

Die Kühlung durch Schwitzen ist limitiert durch die Umgebungstemperatur, die Luftfeuchtigkeit und durch die stündliche Schwitzrate. Ein Erwachsener Mensch kann pro Stunde ca. 2 – 4kg Schweiß absondern. Ein Großteil landet jedoch am Boden oder sonst wo, bleibt jedoch nicht am Körper haften und steht somit für den Wärmeentzug durch Verdunsten nicht zur Verfügung. Nun schwitzen wir also jede Menge Wasser aus unseren Poren. Nachfüllen kann man natürlich genau soviel. Jedoch tatsächlich aufnehmen kann der Darm nur ca. 1000 ml Wasser pro Stunde. Das bedeutet, wir schwitzen auf jeden Fall deutlich mehr heraus, als wir nachfüllen können. Über kurz oder lang ergibt sich dadurch ein Problem mit der Eigenkühlung des Körpers.

Es macht also durchaus Sinn, den Körper extern bei der Kühlung zu unterstützen. Sowohl vor dem Sport als auch während der sportlichen Aktivität. Mit einem systemischen Pre-Cooling ist es möglich, den Anstieg der Körperkerntemperatur zu verzögern. Im Weiteren setzt natürlich auch das Schwitzen später ein und Ihr könnt mehr Energie in den tatsächlichen Vortrieb investieren.

Auch während der sportlichen Aktivität macht Kühlung absolut Sinn. Vor allem im Wettkampf kann dies den entscheidenden Impuls zwischen Sieg und Niederlage geben.

Radfahrer vor Graffiti

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