No-Go’s beim Intervallfasten

Das Prinzip des Intervallfastens ist grundsätzlich sehr einfach

Du planst längere Fastenperioden ein, um dann in einem bestimmten Zeitfenster deine Mahlzeiten einzunehmen.

Aber wie sieht das nun in der Praxis für dich aus? Gegessen wird grundsätzlich täglich, jedoch nur in einem bestimmten Zeitfenster. Beliebte Methoden dazu wären 16:8; 18:6; 20:4.

Hierbei verzichtest du jeweils 16, 18, oder gar 20 Stunden komplett auf Kalorien in jeglicher Form. Erlaubt sind dir in dieser Zeit nur Wasser, ungesüßte Tees und schwarzer Kaffee.

Diese 3 Fehler verhindern deinen Abnehmerfolg

Realistische Zielsetzung

Bevor du durch die enorme anfängliche Motivation die „schwierigste“ Variante des Intervallfastens – die „Methode 20:4“ – wählst oder sogar einen gesamten Tag nichts isst und nach nur wenigen Wochen frustriert scheiterst, versuche lieber für den Start deiner Diät die „16:8 Methode“. Schau, wie dein Body reagiert, gib ihm eine gewisse Zeit, sich an die neuen Herausforderungen zu gewöhnen und finde einen nachhaltigen Weg.

Wenn du dir das 16/8 Prinzip einmal genauer ansiehst, wirst du schnell merken, dass es sehr einfach und gut in deinen Alltag integrierbar ist.

Das Canceln der laut früheren Annahmen „wichtigsten“ Mahlzeit des Tages, dem Frühstück – welches jedoch speziell im Arbeitsalltag oftmals keine soziale Komponente hat – lässt das Fettverbrennungsfenster vom Abendessen am Vortag (z.B. 19 Uhr) zum frühen Lunch am Folgetag (11 Uhr) auf 16 Stunden erweitern – ideal um effektiv Fett zu verbrennen, da es in dieser Zeit zu keinem Insulinpeak kommt, der deine Fettverbrennung hemmt.

Christopher Frank beim Start

Zuckerkonsum

Intervallfasten bedeutet, dass du dir trotzdem gesunde, qualitative und hochwertige Lebensmittel zuführst. In der heutigen Ernährungsgesellschaft ist es das Wichtigste, den Zucker in deinem Ernährungsalltag zu reduzieren. Beachte, Intervallfasten gibt dir nicht das Go für Fast-Food, Schokolade und Chips!

Viele Menschen tricksen den intelligenten „Intervall-Fasten Mechanismus“ mit unnötigen Kalorien und Zucker aus und brauchen sich dann aber eigentlich nicht wundern, dass sie nicht abnehmen und auch ihr Bauchfett nicht schmilzt. Im Klartext – Intervallfasten funktioniert nicht, wenn man weiter nascht, Unmengen an Kalorien beim „All you can eat“ zuführt und Sättigungsbeilagen wie Nudeln den Hauptbestandteil des Ernährungsplans bilden.

Individueller Alltag

Der oftmals unterschätzte – aber sehr wichtige – Faktor, wenn es um das Thema Ernährung geht, ist der individuelle Alltag, welcher auch einen guten von einem schlechten Diätplan unterscheidet. Für manche Menschen ist es aufgrund ihres Jobs besser, das Frühstück zu canceln und sie können sich gar nicht vorstellen, am Abend nicht zu essen.

Bei anderen ist es genau umgekehrt. Dies bedeutet, dass bei intelligenter Herangehensweise an das Intervallfasten immer der individuelle Alltag mit all seinen Herausforderungen und Gegebenheiten berücksichtigt werden muss, um nachhaltig Erfolg zu haben.

Gerade wenn es darum geht, Gewicht zu optimieren gilt es zu verstehen, dass 80% des Erfolgs die Ernährung ausmacht. Und was genau sind die restlichen 20% ? Dein Training gibt dem Ganzen noch das nötige Fine-Tuning. Krafttraining strafft deine Muskulatur und das „High-Intensity Workout“ pusht zusätzlich deine Fettverbrennung. Diese Kombination ist für deine allgemeine Fitness top.

Christopher Frank

Christopher Frank ist Ex-Fußballprofi und seit vielen Jahren Personal Trainer. Christopher ist vielen von euch sicher auch bekannt aus den ATV TV-Serien „Der Speck muss weg“ sowie "Teenager werden Mütter" und durch seine Bücher zum Thema Low Carb und gesunde Ernährung.

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