Olympische Spiele Tokyo 2020 – Thermoregulation

Sport bei Hitze ist ein heißes Thema. Gerade dann, wenn es sich um die Olympischen Spiele handelt

Olympische Spiele sind wohl für jeden Sportler, der die Qualifikation dazu geschafft hat, etwas ganz Besonderes.

Spätestens beim Einmarsch der Nationen werden auch die größten Stars „ganz klein“ und folgen den Eröffnungsfeierlichkeiten ganz gespannt und mit enormer Begeisterung.

Doch was macht die Olympischen Spiele so besonders? Olympische Spiele haben etwas Mystisches und sind weltweit wohl das größte und ereignisreichste Sportevent überhaupt. Fakt am Rande: Die Olympischen Ringe sind das bekannteste Logo Weltweit. Die Ringe und Ihre Farben stehen für die 5 Erdteile: Asien, Europa, Amerika, Africa und Australien. Sie sind ein Symbol für ein friedliches Miteinander.

Thema Kühlung und Thermoregulation im Spitzensport

Der Grund, weshalb sich aktuell so viele Nationen Gedanken um das Thema Kühlung machen, liegt auf der Hand.

Seit 2008 sind auch die Sommer immer heißer geworden! Tokio war immer schon ein heißes Pflaster. Die letzten Olympischen Spiele in Tokio im Jahr 1964 wurden in den Oktober verlegt, weil man der Meinung war, es sei im August in Tokio einfach zu heiß. Auch die Olympischen Spiele 1968 in Mexiko City fanden in im Oktober statt. Für 2020 hat sich das IOC allerdings entschlossen, an den Sommermonaten festzuhalten.

Doch was bedeuten die hohen Temperaturen und die hohe Luftfeuchtigkeit für die Ahtleten? Werden diese eine negative Auswirkung auf mögliche neue Weltrekorde und Bestleistungen haben?

Steffi Schabl beim Einlegen der emcools Active.Pads in das Wearable emcools Femur

Eine Untersuchung aus dem Jahr 2017 hat den sogenannten WBGT-Index (Wet Buld Globe Temperatur) herangezogen, um die letzten Olympischen Spiele in Peking, London und Rio gegenüber der vorausgesagten Temperaturen hinsichtlich der thermischen Belastung für die Athleten darzustellen.

Einbezogen in diesen Index werden vor allem die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit zu den unterschiedlichen Tages- und Nachtzeiten. Basierend auf diesen Auswertungen zeigt sich ganz deutlich, dass die kommenden Olympischen Spiele in Tokio den Athleten alles abverlangen werden.

Kühlung im Sport und Leistung

Ab einer Temperatur von ca. 36°C kühlt sich der Körper ausschließlich durch Schwitzen.

Ab einer Luftfeuchtigkeit von ca. 80% wird dies allerdings schwierig, weil der Schweiß an der Haut kaum noch verdunsten kann. Das Ergebnis ist wenig Kühlung und zusätzlich ein hoher Flüssigkeitsverlust.

Ein Erwachsener kann unter Belastung mitunter zwischen 2 und 4 Liter pro Stunde an Flüssigkeit verlieren. In Anbetracht der Tatsache, dass der Körper unter Belastung nur ca. 1 Liter Flüssigkeit pro Stunde effektiv aufnehmen kann, liegt es dann auf der Hand, dass sich die Athleten und Verbände massiv mit dem Thema Thermoregulation und vor allem externer Kühlung beschäftigen müssen, um die Athleten zum einen vor hitzebedingten Schäden zu bewahren und um auch ihre volle Leistung abrufen zu können.

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